Blick in die heutigen Sammlungsräume der Klassischen Archäologie (Foto:© Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klassische Archäologie)

Best of Mainz-Kultur: Das vergessene Mainzer Pantheon

Die Ausstellung „Museum aus Gips und Kleister – Das vergessene Mainzer Pantheon“ wird am Donnerstag, 30. April 2015, um 18:30 Uhr mit einem Festvortrag in Hörsaal P1, Philosophicum, Jakob-Welder-Weg 18, eröffnet und kann bis zum 24. Juli jeweils mittwochs von 11:00 bis 13:00 Uhr und freitags von 13:00 bis 15:00 Uhr sowie jeden ersten Sonntag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Einst konnten die Mainzer die Venus von Milo und andere berühmte Meisterwerke der europäischen Bildhauerkunst in ihrer Stadt bewundern. An diversen Standorten – vom kurfürstlichen Schloss und der Stadtbibliothek bis zum Haus am Dom – präsentierte der Mainzer Verein für plastische Kunst zwischen 1871 und 1945 seine beeindruckende Sammlung.

Ausstellung „Museum aus Gips und Kleister – Das vergessene Mainzer Pantheon“ in der neuen Schule des Sehens auf dem Gutenberg-Campus

„Wie Phönix aus der Asche“ – eine Aufnahme der Gipse (um 1968) in ruiniertem Zustand  (Foto: © Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klassische Archäologie)

„Wie Phönix aus der Asche“ – eine Aufnahme der Gipse (um 1968) in ruiniertem Zustand (Foto: © Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klassische Archäologie)

Diese bestand freilich nicht aus den Originalen selbst, sondern aus hochwertigen, zum Teil farbig gefassten Gipsabgüssen in Originalgröße. Trotz immenser Kriegsschäden blieb ein nicht geringer Teil der ehemals gut 250 Objekte umfassenden Kollektion erhalten. Er gehört heute der JGU Mainz und passend zum aktuellen Motto der Mainzer Wissenschaftsallianz MENSCH DER WISSENSCHAF(F)T haben sich Mainzer Studierende um diesen bislang nur wenig bekannten kulturellen Schatz gekümmert.

Ausstellung „Museum aus Gips und Kleister – Das vergessene Mainzer Pantheon“ in der neuen Schule des Sehens auf dem Gutenberg-Campus

Der Abguss dieser berühmten Skulptur von Michelangelo gibt der Bereichsbibliothek Georg Forster-Gebäude auf dem JGU-Campus ein visuelles Zentrum und kam bereits im 19. Jahrhundert nach Mainz. (Foto: Monika Gräwe, Universität Mainz (http://www.sammlungen.uni-mainz.de/426.php)

Resultat dieser Bemühungen ist die Ausstellung mit dem Titel „Museum aus Gips und Kleister – Das vergessene Mainzer Pantheon. Die Ausstellung in der Schule des Sehens ist Teil des Themenjahres „Mensch der Wissenschaf(f)t“ der MAINZER WISSENSCHAFTSALLIANZ. Neugierig geworden? Dann nix wie hin: Die Ausstellung wird in der Schule des Sehens auf dem Campus der Johannes Gutenberg-Universität Mainz  vom 3. Mai bis 24. Juli 2015 präsentiert. Die feierliche Eröffnung ist am 30. April 2015 um 18:30 Uhr. BIs zum 24. Juli ist die Ausstellung jeweils mittwochs von 11:00 bis 13:00 Uhr und freitags von 13:00 bis 15:00 Uhr sowie jeden ersten Sonntag im Monat von 10:00 bis 12:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen zur Ausstellung findet ihr im Internet hier.

*Das Beitragsbild zeigt einen Blick in die heutigen Sammlungsräume der Klassischen Archäologie (Foto:© Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Klassische Archäologie)

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